Eine Autofahrerin wurde auf der A33 gestoppt, nachdem sie 10 Kilometer in falscher Richtung gefahren war und einen Leichtverletzten verursachte.
Belm: Autofahrerin auf A33 gestoppt

Osnabrück (ost)
Am Montagabend gegen 17:30 Uhr gab es viele Notrufe bei der Polizei Osnabrück. Mehrere Autofahrer meldeten einen braunen Nissan, der entgegen der Fahrtrichtung auf der Bundesautobahn 33 in Richtung Diepholz fuhr.
Im starken Feierabendverkehr kam es zu gefährlichen Situationen und fast Unfällen. Sofort wurden mehrere Polizeiautos alarmiert und zum Einsatzort geschickt. Als die Beamten ankamen, sahen sie den beschriebenen Wagen auf dem Überholstreifen in falscher Richtung fahren.
Der Verkehr wurde zwischen dem Südkreuz und der Ausfahrt Osnabrück-Fledder kurzzeitig gestoppt. Danach konnte der entgegenkommende Nissan gestoppt und von der Autobahn abgeleitet werden.
Es stellte sich heraus, dass es mindestens zu einem Verkehrsunfall kam. Ein Autofahrer musste dem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen und prallte gegen eine Leitplanke. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, es kam jedoch zu keinem Zusammenstoß mit dem Nissan.
Bei der Unfallaufnahme gab es Hinweise darauf, dass die 68-jährige Fahrerin möglicherweise nicht fahrtüchtig war. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die Frau gab an, dass sie bemerkt hatte, dass sie an der Ausfahrt Belm-Ost falsch abgebogen war und dann in die falsche Richtung fuhr. Sie sah keine Möglichkeit, zu wenden oder die Autobahn zu verlassen.
Der Führerschein der Frau wurde eingezogen und es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Gründe für die Falschfahrt werden noch ermittelt. Die Strecke in falscher Richtung betrug insgesamt etwa zehn Kilometer.
Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten geben können oder möglicherweise auch betroffen waren, werden gebeten, sich beim Zentralen Verkehrsdienst der Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 / 327-2533 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.665 aus, was 0,79% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








