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Belm: Polizei sucht Zeugen nach riskanter Fahrt

Am Sonntagnachmittag wurde ein alkoholisierter Fahrer auf der B51 gestoppt, der im Gegenverkehr fuhr und ein Tennisspiel verfolgte.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Am Sonntagabend ereignete sich nach aktuellen Informationen im Bereich Belm / Bad Essen ein Vorfall, bei dem der Straßenverkehr durch einen Opel gefährdet wurde. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise sowie Informationen von möglichen gefährdeten Verkehrsteilnehmern.

Gegen 17:15 Uhr wurde die Polizei über einen roten Opel Corsa informiert, der auf der Haster Straße in Belm in Schlangenlinien fuhr. Während der Fahrt soll das Fahrzeug mehrmals in den Gegenverkehr geraten sein und zudem mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

Der Opel wurde später auf der B51 in Richtung Ostercappeln gesichtet, woraufhin eine Kontrolle des Fahrzeugs auf der B65 im Bereich der Ortschaftseinfahrt Wehrendorf durchgeführt wurde.

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten, dass im Fahrzeug ein Tennisspiel lief, das während der Fahrt aufmerksam verfolgt wurde. Der Blick auf das Tennisspiel schien jedoch nicht der Grund für das auffällige Fahrverhalten zu sein.

Es ergaben sich Hinweise auf Alkoholeinfluss beim Fahrer, die durch einen freiwilligen Atemalkoholtest bestätigt wurden.

Der Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe gebracht und sein Führerschein wurde eingezogen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und bittet insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Opel Corsa gefährdet wurden, sich zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 05471 / 9710 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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