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Berlin: Fluchtversuch endet im Schnee

Über 22 Kilogramm Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von über 220.000 Euro stoppten Beamte des Hauptzollamts Hannover bei einer Kontrolle Nähe Peine – der Fluchtversuch des Fahrers endete im Schnee. Am Abend des 05.01.2026 kontrollierten Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hannover den fließenden Verkehr auf der Autobahn 2 Richtung Berlin.

Hauptzollamt Hannover
Foto: Presseportal.de

Hannover (ost)

Über 22 Kilogramm Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von über 220.000 Euro stoppten Beamte des Hauptzollamts Hannover bei einer Kontrolle Nähe Peine – der Fluchtversuch des Fahrers endete im Schnee

Am Abend des 05.01.2026 kontrollierten Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hannover den fließenden Verkehr auf der Autobahn 2 Richtung Berlin. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs mit belgischer Zulassung in der Nähe von Peine, gab der 48-jährige Fahrer zunächst an weder anmeldepflichtige noch verbotene Waren zu transportieren.

„Während der Kontrolle ergab sich für meine Kollegen jedoch recht schnell ein gegenteiliger Verdacht. Wir entdeckten unter anderem unter Fußmatten aber auch in der Innenverkleidung des Kofferraums diverse vakuumierte Pakete, die augenscheinlich mit Haschisch gefüllt waren“, so Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamtes Hannover.

Insgesamt fanden die Kontrollbeamten im Auto zehn der vakuumierten Beutel mit einem Gesamtgewicht von über 22 Kilogramm – das entspricht in etwa einem Straßenverkaufswert von 220.000 Euro. Nach dem Auffinden der Pakete versuchte der 48-Jährige zu Fuß zu fliehen.

„Bei den Witterungsbedingungen kam der Mann allerdings nicht besonders weit und landete bereits einige Meter weiter mit meinen Kollegen im Schnee“, so Bacher weiter.

Gegen den sich mittlerweile in Untersuchungshaft befindlichen Belgier wurde bereits vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet und die Waren wurden sichergestellt.

Das Zollfahndungsamt Hannover führt nun die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 7.947 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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