Mitfahrerin schwer verletzt. Rettungsdienst und Autobahnpolizei im Einsatz.
Berlin: Verkehrsunfall auf A2

Braunschweig (ost)
Autobahn A2, 13.07.2026, um 22.00 Uhr
Passagierin schwer verletzt
In der letzten Nacht ereignete sich auf der A2 Richtung Berlin, kurz vor dem Rastplatz Röhrse, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Laut aktuellen Ermittlungen beabsichtigte der 43-jährige Fahrer eines Lastwagens, vom rechten Fahrstreifen auf den mittleren Fahrstreifen zu wechseln. Ein 33-jähriger Fahrer wechselte daraufhin mit seinem Ford Focus vom mittleren auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er einen sich von hinten nähernden Seat Cupra Leon. Der 23-jährige Fahrer leitete sofort eine Notbremsung ein und versuchte nach rechts auszuweichen. Trotzdem konnte er eine Kollision nicht mehr verhindern. Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos gegen den Lastwagen geschleudert und kamen auf dem linken und mittleren Fahrstreifen zum Stehen.
Eine 31-jährige Mitfahrerin im Ford erlitt nach dem Verlassen des Fahrzeugs aufgrund ihrer Verletzungen einen Anfall und brach bewusstlos auf dem linken Fahrstreifen zusammen. Eine zufällig vorbeikommende Ärztin versorgte sie medizinisch, bis der Rettungsdienst eintraf. Danach wurde die 31-Jährige mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere Mitfahrerin im Ford, 57 Jahre alt, erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die Fahrbahn musste für über anderthalb Stunden voll gesperrt werden, um Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme durchzuführen. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen und erheblicher Staubildung. Die Autobahnpolizei hat den Verkehrsunfall aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, insgesamt waren es 4.271. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86%, insgesamt 173.330. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzten 5.122 und Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








