Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst im Baustellenbereich. Drei Sattelzüge kollidierten, Verletzte wurden gerettet und ins Krankenhaus gebracht.
Berlin: Verkehrsunfall auf der A2

Lehrte (ost)
Lehrte/Hämelerwald, 05. Juni 2026 – Gegen 19:07 Uhr wurden die Feuerwehren aus Lehrte, Hämelerwald und Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 in Richtung Berlin gerufen. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Ausfahrt Hämelerwald in einem Baustellenbereich.
Es wurde berichtet, dass drei Lastwagen zusammengestoßen waren. Aufgrund der unklaren Situation musste davon ausgegangen werden, dass mehrere Personen verletzt waren und möglicherweise eingeklemmt wurden.
Die Anfahrt war schwierig für die Einsatzkräfte. Aufgrund der Baustelle war es nicht möglich, eine Rettungsgasse zu bilden. Daher musste die Feuerwehr alternative Wege nutzen, um die Unfallstelle zu erreichen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Ahlten demontierten Teile der Baustellenabsicherung, um einem Rettungswagen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Bei der Ankunft an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass drei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen kollidiert waren, aber niemand eingeklemmt war.
Die Fahrerin des ersten Lastwagens blieb unverletzt. Der Fahrer des zweiten LKW wurde leicht verletzt. Der Fahrer des letzten Lastwagens wurde mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr half dem Rettungsdienst, den verletzten Fahrer aus dem Führerhaus zu befreien. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden an den drei Lastwagen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
An dem Einsatz waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lehrte, Hämelerwald und Ahlten beteiligt. Auch der Stadtbrandmeister, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Rettungsdienst, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ und die Polizei waren vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








