Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bokensdorf: Verkehrsunfall durch Sekundenschlaf

Ein 22-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall aufgrund von Sekundenschlaf. Er stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Foto: Depositphotos

Bokensdorf (ost)

Ein Verkehrsunfall mit glimpflichem Ausgang ereignete sich am frühen Morgen des gestrigen Mittwochs. Gegen 06:20 Uhr informierte ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer die Polizei über einen verunfallten Pkw auf der Kreisstraße 28 zwischen Bokensdorf und Grußendorf. Bei der Ankunft der Beamten am Unfallort fanden sie den Fahrer des verunfallten Peugeot 206 und seine Freundin vor. Die Freundin war mit ihrem eigenen Auto zum Unfallort gekommen, wo der 22-jährige Fahrer des Peugeot nun schlief. Die Beamten weckten ihn und forderten sofort einen Rettungswagen an, da er desorientiert wirkte und die Airbags des Unfallfahrzeugs ausgelöst worden waren.

Der 22-Jährige gab an, dass ein Sekundenschlaf den Unfall verursacht hatte. Er war mit seinem Auto nach rechts von der Straße abgekommen und mit der Leitplanke kollidiert. Der Peugeot wurde schwer beschädigt. Die rechte Seite des Fahrzeugs wies starke Dellen auf, zudem war das rechte Vorderrad abgerissen. Das Auto musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 22-Jährige mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobe wurde entnommen. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Unfall bereits gegen 04:00 Uhr passiert. Der 22-Jährige hatte jedoch nur einen Abschleppdienst und seine Freundin informiert. Er wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verfolgt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24