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Bombenräumung in Rinteln

Bei Gartenarbeiten wurde eine potenziell gefährliche Flakgranate gefunden. Evakuierungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Foto: unsplash

Rinteln (ost)

Während der Gartenarbeit in Rinteln wurde ein Objekt entdeckt, das angeblich einer Weltkriegsgranate ähnelt.

Die Polizei bestätigte den Fund vor Ort. Um es weiter zu bewerten, wurden Fotos an den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KMBD) geschickt. Basierend auf diesen Bildern wurde zunächst angenommen, dass es sich um eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg handeln könnte, von der keine unmittelbare Gefahr ausgeht.

Bei der heutigen Inspektion durch Fachleute des KMBD stellte sich jedoch heraus, dass es sich entgegen der ersten Annahme um eine britische Flakgranate mit Zeitzünder handelt. Laut dem Kampfmittelbeseitigungsdienst geht von dem gefundenen Sprengkörper eine potenzielle Gefahr aus.

Aus Sicherheitsgründen wurde daher die sofortige Evakuierung des betroffenen Bereichs eingeleitet. Laut dem Kampfmittelbeseitigungsdienst beträgt der erforderliche Sicherheitsradius rund 300 Meter um den Fundort. Die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen sowie die Anforderung zusätzlicher Einsatzkräfte wurden eingeleitet.

Die Granate soll vor Ort vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Über den weiteren Verlauf der Maßnahmen wird später berichtet.

Die Bevölkerung wird gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und den abgesperrten Bereich zu meiden.

Quelle: Presseportal

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