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Brand auf Logistikhalle-Dach in Sittensen

Ein Feuer brach auf dem Dach einer Logistikhalle aus, verursacht durch eine Photovoltaikanlage. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern, nachdem es bereits die Dachhaut durchdrungen hatte.

Die Tostedter Drehleiter wird in Stellung gebracht
Foto: Presseportal.de

Sittensen (ost)

Etwa um 14.25 Uhr am Samstagnachmittag brach ein Feuer auf dem Dach einer Logistikhalle in der Hansestraße in Sittensen aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stieg bereits schwarzer Rauch aus dem Bereich des Hallendachs auf. Aufgrund mehrerer Notrufe erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort von Feuer 2 auf Feuer 3.

Der Brand entstand in einem Kabelkanal der auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage. Die Flammen breiteten sich auf dem Dach aus. Unter Atemschutz wurde das Feuer zunächst mit einem C-Rohr bekämpft, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Eine Wasserversorgung musste über eine Steigleitung auf das Dach gelegt werden.

Da sich der Brand im Bereich der Leitungen der Photovoltaikanlage zum Wechselrichter befand, konnten diese nicht von der Feuerwehr stromlos geschaltet werden. Dadurch kam es zu wiederholten Entzündungen. Der betroffene Kabelkanal wurde geöffnet und die Brandstelle regelmäßig kontrolliert.

Bei der Überprüfung mit einer Wärmebildkamera stellte sich heraus, dass das Feuer bereits die Dachhaut durchdrungen hatte. Um an die betroffenen Stellen zu gelangen und mögliche Glutnester zu finden, musste die Dachhaut mit Einreißhaken und einer Rettungssäge geöffnet werden. Anschließend wurde die darunter liegende Dämmung sorgfältig auf versteckte Glutnester überprüft. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sittensen, Lengenbostel, Vierden, Hamersen, Freetz und Tostedt. Auch ein Rettungswagen, die Polizei, der Gemeindebrandmeister und der Kreisbrandmeister waren vor Ort.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Kontrollen konnte die Feuerwehr den Einsatz nach etwa drei Stunden beenden. Angaben zur Schadenshöhe und zur genauen Brandursache können derzeit nicht gemacht werden. Die weiteren Untersuchungen werden von der Polizei durchgeführt. Die Einsatzstelle wurde an einen Verantwortlichen der Firma übergeben.

Quelle: Presseportal

nf24