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Brand in Mehrfamilienhaus Buxtehude

Am Mittwochabend brach ein Wohnungsbrand aus. Mehrere Personen verletzt, hoher Sachschaden. Polizei ermittelt zur Brandursache. Bewohner in Notunterkunft.

Foto: Unsplash

Stade (ost)

Am Abend von gestern, gegen 21:08 Uhr, ereignete sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Buxtehude in der Sagekuhle / Ecke Konopkastraße.

Das Feuer brach in der Wohnung einer 29-jährigen Bewohnerin im oberen Stockwerk des zweistöckigen Gebäudes aus. Sie konnte sich mit ihren zwei Kindern und dem Hund über das Treppenhaus ins Freie retten. Der 26-jährige Partner konnte nur noch auf den Balkon flüchten und dort um Hilfe rufen.

Durch diese Hilferufe wurde ein 35-jähriger Bewohner eines benachbarten Hauses auf ihn aufmerksam. Er reagierte schnell, holte eine Leiter herbei und konnte ihn somit noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte befreien.

Weil zunächst unklar war, ob und wie viele möglicherweise andere Personen durch das Feuer in ihren Wohnungen eingeschlossen waren, wurde der Alarm für einen Massenanfall von Verletzten von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ausgelöst. Neben den beiden Einheiten der freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Buxtehude wurde auch die Ortswehr aus Neukloster alarmiert. Neun Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug wurden eingesetzt.

Bei der schnellen Ankunft der ersten Rettungskräfte stand die betroffene Wohnung bereits in Vollbrand. Parallel zu den Löscharbeiten überprüften die Feuerwehrleute sofort, ob in den anderen Wohnungen Personen eingeschlossen waren. Es befanden sich keine weiteren Personen eingeschlossen. Außerdem konnte die Feuerwehr aus der von Brand betroffenen Wohnung noch zwei Katzen retten.

Die 24 Bewohner des Hauses wurden in einer Verletztensammelstelle betreut. Vier Personen mussten mit Rauchgasverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Durch die Löscharbeiten wurden nahezu alle Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen und sind vorübergehend unbewohnbar. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 250.000 Euro. Tatortermittler der Polizei Stade begannen vor Ort mit ersten Untersuchungen zur möglichen Brandursache und stellten das gesamte Gebäude sicher. Weitere Untersuchungen werden jedoch in den nächsten Tagen von spezialisierten Brandermittlern des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Stade durchgeführt.

Die Hansestadt Buxtehude richtete in der Nacht eine Notunterkunft ein. Dort wurden die Bewohner des Hauses vorübergehend untergebracht.

Quelle: Presseportal

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