Feuerwehr löscht brennende Zugmaschine in Kirchkimmen nach umsichtigem Handeln des Fahrers.
Brand Lkw Zugmaschine Kirchkimmen

Gemeinde Hude (ost)
Am Montagabend um 18:40 Uhr wurden die Feuerwehren Altmoorhausen, Falkenburg und Hude zu einem brennenden Lkw in die Bremer Straße, Ecke Dorfstraße im Huder Ortsteil Kirchkimmen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Fahrerkabine einer Zugmaschine mit Tankauflieger bereits in Vollbrand. Das Gespann stand quer über die Fahrbahn.
Unverzüglich ging ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung vor und leitete einen umfassenden Löschangriff ein. Dieser zeigte schnell Wirkung und so waren bereits nach einigen Minuten die größten Flammen gelöscht.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt, um eine bessere Eindringtiefe und Löschwirkung zu erzielen.
Während der Nachlöscharbeiten wurde die ausgebrannte Fahrerkabine regelmäßig mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen.
Nach Angaben des Fahrers war vermutlich ein technischer Defekt ursächlich für das Feuer. Pressesprecher Matthias Witthöft teilte mit: „Während der Fahrt bemerkte der Fahrer plötzlich einen Ausfall der Elektrik und drohte die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Geistesgegenwärtig stellte er den Anhänger quer zur Fahrbahn, sodass das Gespann zum Stillstand kam und nicht weiter in den seitlichen Graben abrutschen konnte. Hier handelte der Fahrer vorbildlich.“ Dieser konnte dann unverletzt aus der inzwischen brennenden Zugmaschine aussteigen und die Feuerwehr alarmieren.
Der mit Milch beladene Tankauflieger wurde durch einen weiteren Tanklastzug abgepumpt. Im Anschluss erfolgte die Bergung des beschädigten Fahrzeugs durch ein spezialisiertes Lkw-Abschleppunternehmen.
Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Bremer Straße für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, führten lediglich zu Sachschäden, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








