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Brandmeldeanlage im Bahnhof Göttingen missbräuchlich ausgelöst

Ein 42-jähriger Deutscher löste die Brandmeldeanlage im Bahnhof Göttingen aus, ohne ersichtlichen Grund. Einsatzkräfte konnten den Mann stellen und nach strafprozessualen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Foto: Unsplash

Hannover (ost)

Göttingen. In der Nacht von Montag auf Dienstag löste ein 42-jähriger Deutscher ohne erkennbaren Grund die Brandmeldeanlage im Personentunnel am Bahnsteig 4/5 des Bahnhofs Göttingen aus. Danach verließ der Mann den Tatort.

Aufgrund des ausgelösten Brandalarms trafen Kräfte des Bundespolizeireviers Göttingen und der Landespolizei am Bahnhof Göttingen ein. Vorsorglich wurden die anwesenden Personen aufgrund der unklaren Situation aus dem Bahnhof verwiesen. Als bekannt wurde, dass es sich um einen Missbrauch der Notrufanlage handelte, wurden die Einsatzkräfte der Landespolizei entlassen. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken.

Durch die Auswertung der Videoaufnahmen konnten Beamte der Bundespolizei den 42-jährigen Mann schließlich am Bahnhofsausgang finden und festnehmen. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen.

Die Brandmeldeanlage wurde dann von einem Techniker der DB AG zurückgesetzt. Es gab kein schädliches Ereignis, das das Auslösen der Anlage gerechtfertigt hätte. Der 42-Jährige konnte auch keine plausible Erklärung für seine Tat geben.

Es gab keine betrieblichen Einschränkungen im Eisenbahnbetrieb. Der Bahnhof hatte zum Zeitpunkt des Vorfalls nur wenige Reisende. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufanlagen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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