Die Polizeiinspektion Leer/Emden stellt einen Gebäudebrand mit schwer verletzten Personen vor, der als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft wurde.
Brandstiftung auf Borkum vorgestellt

Polizeiinspektion Leer/ Emden (ost)
Am Mittwoch, den 06.05.2026, wird die zuständige Sachbearbeiterin der Polizeiinspektion Leer/ Emden, aus dem Fachkommissariat, das unter anderem für Tötungsdelikte zuständig ist, im Fernsehstudio der Sendung Aktenzeichen XY…ungelöst in München anwesend sein.
Sie wird dort einen Brand in einem Gebäude auf Borkum vorstellen, bei dem am 23.08.2024 mehrere Personen schwer verletzt wurden. Nach einer ausführlichen Spurensuche und -auswertung kamen die Staatsanwaltschaft Aurich und die Polizeiinspektion Leer/Emden zu dem Schluss, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Da sich zum Zeitpunkt des Brandes sieben Personen, darunter zwei Kleinkinder, im Gebäude befanden, wurde der Brand als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Die Redaktion der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ wurde auf den Fall aufmerksam und hat die Polizei kontaktiert. Der Fall wird am Mittwoch, den 06.05.2026, ab 20:15 Uhr als Film präsentiert. Die Staatsanwaltschaft Aurich und die Polizeiinspektion Leer/Emden hoffen auf Hinweise und Zeugen, die zur Aufklärung des Verbrechens beitragen können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








