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Brandstiftung in Stadthagen

Am Donnerstagabend wurde ein Wohnhaus in Stadthagen in Brand gesetzt. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf festgenommen werden.

Foto: Depositphotos

Stadthagen (ost)

Am Donnerstag, den 20.08.2026, gegen 18:45 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass eine Person plant, ein Wohnhaus in der Hüttenstraße in Stadthagen in Brand zu setzen. Die Polizei und die Feuerwehr machten sich sofort auf den Weg zum Einsatzort. Kurz bevor die Einsatzkräfte ankamen, flüchtete der verdächtige Täter vom Tatort, ohne sein Vorhaben abzuschließen. Nach sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige kurz darauf festgenommen werden. An der Tatort stellten die Einsatzkräfte eine große Menge verschütteter, brennbarer Flüssigkeit fest. Die Feuerwehr reagierte sofort und unternahm Maßnahmen, um die Flüssigkeit zu binden und weitere Gefahren zu verhindern. Die Hintergründe und das Motiv der Tat werden derzeit von den Ermittlern untersucht. Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf versuchte schwere Brandstiftung eingeleitet, da mehrere Parteien in dem betroffenen Wohnhaus leben. Ob der Beschuldigte einem Haftrichter oder einer Haftrichterin vorgeführt wird, wird derzeit noch geprüft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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