15-Jähriger verhindert Diebstahl und hilft bei Festnahme des Täters. Polizei findet gestohlenen eScooter und stellt Alkoholeinfluss fest.
Braunschweig: Anzeigen gegen eScooter-Dieb

Braunschweig (ost)
Querum, 09.06.2026, 20:50 Uhr
Aufmerksamer 15-Jähriger beobachtet Tat und schreitet ein
Am gestrigen Abend beobachtete ein 15-jähriger Braunschweiger, wie sich eine männliche Person in der Bottroper Straße augenscheinlich widerrechtlich mit einem Werkzeug an einem eScooter zu schaffen machte. Der 15-Jährige vermutete eine Diebstahlshandlung und folgte dem mutmaßlichen Täter. Als er ihn ansprach, drehte sich der Mann um und hatte dabei einen messerähnlichen Gegenstand in der Hand. Der 15-Jährige wich zurück und informierte seine Pflegemutter, welche wiederum die Polizei rief. Anhand seiner Beschreibungen konnte der Täter durch Polizeibeamte auf der Berliner Heerstraße festgestellt werden. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der eScooter tatsächlich entwendet wurde. Dazu befand sich der 25-jähriger Täter unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten. Er wurde zu einer Dienststelle gebracht und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Er muss sich jetzt wegen Diebstahls, Trunkenheit im Verkehr und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetzt verantworten.
Inspektionsleiter Thomas Bodendiek findet lobende Worte: „Wer in seiner Freizeit ein solches Bewusstsein und diese Aufmerksamkeit an den Tag legt, verdient höchste Anerkennung! Hier wurde nicht nur couragiert, sondern auch mit richtigem Gespür für eine Gefahrensituation gehandelt. Dieses Verhalten hat zur Aufklärung von mehreren Straftaten beigetragen und verdient großen Dank!“
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Niedersachsen zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 die Anzahl der aufgezeichneten Fälle von 35970 auf 36058 gestiegen ist. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch mit 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 30300 auf 29653 gesunken, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 26376 auf 25755 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 3924 auf 3898 gesunken ist. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








