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Braunschweig: Bus-Körperverletzung, Fahrgast wird nach Eingreifen verletzt

Ein 63-Jähriger griff in Streitigkeiten zwischen einer Frau und einem Mann ein und wurde daraufhin unvermittelt ins Gesicht geschlagen.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Linie 436, Mittelweg, 15.02.2026, 15:55 Uhr

Passagier interveniert in Streit und wird verletzt

Letzten Samstag kam es in der Buslinie 436 zwischen den Haltestellen Siegfriedstraße und Taubenstraße zu Auseinandersetzungen zwischen einer Frau und einem Mann. Um die Frau zu schützen, griff ein 63-Jähriger in die Situation ein, indem er die Frau fragte, ob alles in Ordnung sei. Daraufhin schlug der Mann den 63-Jährigen unerwartet ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen erlitt. Danach verließen der Mann und seine Begleitung den Bus an der Haltestelle Taubenstraße und gingen zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Täter wird als ca. 18-20 Jahre alt, 1,65 m groß und dunkelhaarig beschrieben. Außerdem hat er große blaue Augen und trug eine dunkle Lederjacke. Seine weibliche Begleitung wird als ca. 18-19 Jahre alt und ebenfalls dunkelhaarig beschrieben. Sie trug ein hellbraunes Wollkleid und sprach Englisch. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Personen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Bus befanden und Angaben zum Mann und der Frau machen können. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Nord unter 0531-476 3315 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nichtdeutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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