Spaziergänger bemerkten Einbruch im Gymnasium. Polizei konnte 18-jährigen Einbrecher festnehmen dank couragiertem Zeugen.
Braunschweig: Einbruch in Schule, Festnahme nach Verfolgung durch Zeugen

Braunschweig (ost)
Stadtzentrum, 27.02.2026, 20:00 Uhr
Jugendlicher von Augenzeugen verfolgt
Am Freitagabend sahen Passanten Licht im Gymnasium Kleine Burg. Sie beobachteten auch, wie eine Person aus dem Schulgebäude durch ein Fenster kam. Da sie den Verdacht eines Einbruchs hatten, riefen sie die Polizei an und der 38-jährige Zeuge verfolgte den Flüchtenden zu Fuß. Schließlich konnten die angerufenen Polizisten den 18-jährigen Einbrecher am Hagenmarkt stellen und vorläufig festnehmen. Nur dank des mutigen Einsatzes des Zeugen und der konsequenten Verfolgung konnte die Festnahme erfolgen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes in der Wache wurde verschiedene gestohlene Gegenstände sichergestellt, die unter anderem aus der Schule stammten. Aufgrund des Konsums von berauschenden Substanzen wurde dem 18-Jährigen eine Blutprobe entnommen. In der Zwischenzeit wurde die Schule von weiteren Polizisten durchsucht, der Einbruch bestätigt und Spuren gesichert. Der Tatort wurde von der Kriminalpolizei untersucht, es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 18-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am nächsten Tag entlassen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Niedersachsen stieg zwischen 2022 und 2023 von 6510 auf 7646 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt








