Einzelhandelsgeschäfte betroffen. Die Täter gelangten durch Gewalteinwirkung in die Geschäfte und entwendeten Inhalte von Kassen und Tresoren.
Braunschweig: Einbrüche im Stadtgebiet

Braunschweig (ost)
Braunschweig
31.07. – 02.08.26 (Freitag bis Sonntag)
Lokale Geschäfte betroffen
Nach Beginn der Ferien und dem Beginn der Urlaubszeit haben wir über steigende Einbruchdiebstähle berichtet. Diesen aktuellen Trend beobachten wir weiterhin.
Am letzten Wochenende haben Einbrecher auch lokale Geschäfte in Braunschweig besucht. Insgesamt haben sich sieben Mitarbeiter oder Inhaber von Bäckereien, Lebensmittelgeschäften, Sanitätshäusern oder Arztpraxen gemeldet. Die Täter gelangten jeweils gewaltsam durch Türen oder Fenster von außen in die Geschäftsräume. Dort durchsuchten sie die Räume und stahlen teilweise den Inhalt von Kassen und Tresoren. Der Gesamtschaden kann bisher noch nicht vollständig beziffert werden. Die Tatorte wurden vom Kriminaldauerdienst aufgenommen, die Ermittlungen werden von unserem zuständigen Fachkommissariat durchgeführt.
Wie Hausbesitzer oder Mieter können auch Geschäftsinhaber und Verantwortliche sich bei der Polizei über die Sicherung ihrer Gebäude und Räumlichkeiten informieren. Unsere Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle ist unter der E-Mail-Adresse praevention@pi-bs.polizei.niedersachsen.de erreichbar.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 1570 auf 1517. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 176 weiblich und 434 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt








