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Braunschweig: Flucht nach Verkehrsunfall

Polizei stellt Täter nach Flucht. Autobahnkreuz Braunschweig-Süd, 12.05.2026, 05.50 Uhr. Alkoholisierter Fahrer und Mitfahrer flüchten zu Fuß von der Unfallstelle.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Autobahnkreuz Braunschweig-Süd, 12. Mai 2026, 05.50 Uhr

Betrunkener Fahrer und Beifahrer fliehen nach Verkehrsunfall

Früh am Dienstagmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge am Autobahnkreuz Braunschweig-Süd. Ein weißer Citroen kam in der Ausfahrt zur A39 in Richtung Kassel aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab. Dabei prallte das Auto zunächst gegen mehrere Bäume, bis es auf der gegenüberliegenden Seite an der Leitplanke zum Stillstand kam. Die Bäume wurden durch den Zusammenstoß entwurzelt. Danach verließen der Fahrer und sein Beifahrer das verunglückte Auto und flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle. Bei einer anschließenden Fahndung mit einer Beschreibung der Täter konnten ein 39-Jähriger und ein 43-Jähriger festgenommen werden. Einer der Männer war der Besitzer des verunfallten Citroen. Beide Männer waren zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Daher wurde ihnen jeweils eine Blutprobe entnommen. Es wurden keine offensichtlichen Verletzungen bei den Männern festgestellt. Das Auto und die Führerscheine wurden beschlagnahmt. Teil der Ermittlungen ist nun herauszufinden, wer von den beiden Männern das Auto gefahren ist. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die angebrachten Kennzeichen wahrscheinlich gefälscht sind. Die Straße musste für Bergungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme für etwa 2,5 Stunden gesperrt werden. Die Polizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Der Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag im unteren Bereich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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