20-Jähriger gefährdet Verkehrsteilnehmer auf A2 und Landstraße. Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Braunschweig: Flucht vor Polizeikontrolle

Braunschweig (ost)
A2, Richtung Berlin, 17.08.2026, 13:45 Uhr
Junge Erwachsene gefährden mehrfach andere Verkehrsteilnehmer
Gestern Nachmittag plante eine verdeckte Streife der Autobahnpolizei, einen Mazda auf der Autobahn 2 zu überprüfen, da die Nummernschilder nicht zugelassen waren.
Beim AS Königslutter ignorierte das Fahrzeug die Anhaltezeichen der Polizeibeamten und beschleunigte stark. Dabei überholte der Mazda mit weit über 150 km/h mehrere Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen und brachte sie in Gefahr. Während die nachfolgende Polizeistreife weitere Fahrzeuge zur Unterstützung rief, verließ der Mazda die Autobahn an der AS Rennau und überfuhr dabei einen Leitpfosten. Die Flucht setzte sich über die Landstraße und die Ortschaft Barmke bis nach Helmstedt fort. Dabei wurden vermutlich mehrere weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet und mussten bremsen oder ausweichen. In der Meibomstraße in Helmstedt stieg der 20-jährige Fahrer aus dem Auto aus und versuchte zu Fuß zu fliehen. Die Beamten des verfolgenden Polizeifahrzeugs konnten den Mann sofort festnehmen. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 20-Jährige in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Aufgrund des Verdachts auf Drogenbeeinflussung wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Es wurden unter anderem Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, illegalem Autorennen, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauch eingeleitet.
Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls. Personen, die durch das Fahrverhalten des silbernen Mazda gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei unter 0531-476 3715 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








