Polizeibeamte entlarven Fahrraddieb in der Bruchstraße. Fahrrad im Wert von 3000 EUR für 80 EUR angeboten.
Braunschweig: Gestohlenes Fahrrad zum Verkauf angeboten

Braunschweig (ost)
Bruchstraße, 23.02.2026, 20:30 Uhr
Ein gestohlenes Fahrrad wurde den Polizeibeamten zum Kauf angeboten
Am Montagabend führten verdeckte Beamte Streifen in der Bruchstraße durch. Trotz des offenen Tragens ihrer Dienstausweise als Polizeibeamte wurden sie von einem 42-Jährigen gefragt, ob sie Interesse hätten, ein Fahrrad zu erwerben. Es handelte sich um ein Pedelec ohne Akku. Obwohl der Wert des Fahrrads auf 3000 EUR geschätzt wurde, wollte der Mann es für 80 EUR verkaufen, um sich Drogen kaufen zu können. Aufgrund des starken Wertunterschieds zwischen dem Fahrrad und dem Verkaufspreis erhärtete sich der Verdacht des Diebstahls. Es handelt sich um ein schwarzes Damenfahrrad der Marke PROPHETE, über dessen Herkunft der 42-Jährige keine überzeugende Erklärung abgeben konnte. Er wurde vorübergehend festgenommen und das Fahrrad wurde beschlagnahmt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am nächsten Tag entlassen.
Die Polizei sucht nun nach dem Besitzer des Fahrrads oder nach Zeugen, die Informationen zur Herkunft des Fahrrads geben können. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Nord unter 0531-476 3315 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle registriert, während es 2023 bereits 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 auf 3.613. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 2.770 bzw. 2.814 relativ konstant. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 972 auf 1.116 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.204 | 30.208 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.322 | 3.613 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.770 | 2.814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.511 | 2.583 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 259 | 231 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 972 | 1.116 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, davon waren 25.755 männlich und 3.898 weiblich. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








