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Braunschweig: Handel mit Betäubungsmitteln

Beschuldigter vorläufig festgenommen. Polizei fand Marihuana und Kokain in seiner Wohnung.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Zentrum, 14.04.2026, 18:50 Uhr

Verdächtiger vorläufig festgenommen nach Durchsuchung

Vor etwa einer Woche haben Polizeibeamte in der Innenstadt einen 25-jährigen Mann beobachtet, im Rahmen der Drogenbekämpfung. Bei einer Kontrolle des Mannes, der der Polizei bekannt war, wurden Drogen entdeckt.

Weitere polizeiliche Untersuchungen bestätigten den Verdacht, dass der Mann möglicherweise mit Drogen handelte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter am Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in der Innenstadt, die der Mann kurz zuvor betreten und verlassen hatte.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden neben Drogen in Form von Marihuana und einer beträchtlichen Menge Kokain auch Verpackungsmaterial und Konsumutensilien gefunden und beschlagnahmt. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen des unerlaubten Handels mit Drogen verantworten.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde kein Haftantrag gestellt und der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 gab es 35.970 aufgezeichnete Fälle, von denen 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 7.947 Verdächtige nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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