Polizei stoppt zwei Raser. Zwei Männer, 21 und 23 Jahre alt, wurden nach einem verbotenen Rennen in Braunschweig gestoppt. Führerscheine und Autos wurden beschlagnahmt.
Braunschweig: Illegales Rennen im Stadtgebiet

Braunschweig (ost)
11.07.2026, 00.50 Uhr, Theodor-Heuß-Straße
Zwei Raser von der Polizei gestoppt
In der Nacht von Freitag auf Samstag bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des PK Braunschweig-Mitte an der Kalenwall-Kreuzung in Richtung Europaplatz einen Mercedes AMG S63 und einen Audi S6. Als die Ampel auf Grün sprang, beschleunigten beide Fahrer stark und fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts die Theodor-Heuß-Straße entlang. Die Einsatzkräfte verfolgten dann die beiden Fahrer in sicherem Abstand. Die vorausfahrenden Fahrzeuge erreichten dabei schätzungsweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Die Fahrzeuge konnten schließlich in der Otto-von-Guericke-Straße und der Stobwasserstraße von nachfolgenden Einsatzkräften kontrolliert werden. Die Fahrer waren zwei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren. Der Führerschein des 23-jährigen Fahrers aus Salzgitter wurde vor Ort eingezogen, während der 21-jährige Fahrer aus Gifhorn zum Zeitpunkt der Kontrolle kein entsprechendes Dokument bei sich hatte. Sowohl der Mercedes als auch der Audi wurden ebenfalls von den Beamten beschlagnahmt. Die Polizei hat ein Verfahren wegen eines illegalen Autorennens eingeleitet.
Personen, die möglicherweise durch das Verhalten der genannten Fahrzeuge gefährdet wurden oder Informationen zum Vorfall haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Braunschweig-Mitte unter der Telefonnummer 0531/476-3115 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 81,86%, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








