Am vergangenen Samstag fand eine Verbundkontrolle in Braunschweig statt. Dabei wurden 168 Personen kontrolliert und Verstöße festgestellt.
Braunschweig: Kontrollen zum Waffen- und Messerverbot im ÖPNV

Braunschweig (ost)
Braunschweig, öffentlicher Nahverkehr
29.08.26, 14.00 – 22.00 Uhr
Zum Ende des Monats März wurde die “Verordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln und Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs” wirksam.
Am vergangenen Samstag führte die Polizei Braunschweig aufgrund dieser Verordnung eine sogenannte Verbundkontrolle durch. Neben Polizeibeamten der Polizeiinspektion Braunschweig beteiligten sich auch Kollegen der Bundespolizeiinspektion Hannover sowie Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Braunschweig an der Aktion. Des Weiteren waren die Braunschweiger Verkehrsbetriebe und die DB-Sicherheit in die Maßnahmen eingebunden.
Der Fokus lag auf dem Bereich des Hauptbahnhofs, einschließlich des Zentralen Omnibusbahnhofs, sowie allen Bussen und Straßenbahnen.
Von Nachmittag bis späten Abend wurden insgesamt 168 Personen kontrolliert.
Zu erwähnen sind hier das Auffinden eines Teleskopschlagstocks bei einem 17-Jährigen sowie eines Einhandmessers in den Taschen eines 26-Jährigen. Darüber hinaus wurden mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Gegen 19.00 Uhr konnten die Beamten zwei Männer bei einem gewerbsmäßigen Ladendiebstahl auf frischer Tat ertappen und vorläufig festnehmen. Am nächsten Tag erließ das Amtsgericht Braunschweig Haftbefehl gegen die beiden Männer, die daraufhin inhaftiert wurden. Insgesamt wurden vor allem Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie Diebstahlsdelikte festgestellt. Aufgrund dieser Delikte wurden 36 Gegenstände und Beweismittel sichergestellt.
Die Einsatzkräfte haben eine positive Resonanz in der Bevölkerung wahrgenommen. Auch die kontrollierten Personen reagierten verständnisvoll auf die Maßnahmen.
In Absprache mit den beteiligten Institutionen werden solche Kontrollen regelmäßig durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Niedersachsen zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 eine leichte Zunahme zu verzeichnen war. Im Jahr 2022 wurden 35970 Fälle erfasst, wovon 33839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30300, wobei 26376 männliche und 3924 weibliche Verdächtige waren. 7947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36058, wobei 33800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29653, wovon 25755 männlich und 3898 weiblich waren. 8584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








