Autobahnpolizei kontrolliert Abstände und ahndet Verstöße. Ein litauischer Sattelzug mit rostbefallenem Auflieger wurde gestoppt und als gefährlich eingestuft.
Braunschweig: Lebensgefährdender Sattelzug gestoppt

Braunschweig (ost)
A2, Rastanlage Zweidorfer Holz Nord, 09.03.2026
Die Polizei auf der Autobahn überprüft Abstände und bestraft Verstöße
Am Montag führten die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei zusammen mit der Verkehrskontrollgruppe eine Abstandskontrolle auf der A2 durch. Bei 11 Fahrzeugen wurde festgestellt, dass der Mindestabstand von 50m nicht eingehalten wurde, und die Fahrzeuge wurden daraufhin vollständig kontrolliert. Neben den Verstößen aufgrund unzureichender Abstände, die mit einem Bußgeld von mindestens 80EUR belegt werden, wurden auch vier Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung verfolgt. Unter den nicht gesicherten Transportgütern befand sich unter anderem Gefahrgut. Die Gesamtsumme der verhängten Bußgelder beläuft sich auf etwa 3000EUR.
Ein litauischer Sattelzug wies einen besonders besorgniserregenden Zustand auf. Der Sattelauflieger aus dem Jahr 1995 war an den tragenden Stellen so stark von Rost befallen, dass das Material mit bloßen Händen abgebrochen werden konnte (Foto). Ein Sachverständiger stufte den Zustand des Fahrzeugs als gefährlich ein. Die Weiterfahrt mit dem Auflieger wurde nach mehr als einer Million Kilometern untersagt. Es war teilweise dem Zufall zu verdanken, dass durch den unsicheren Zustand keine schwerwiegenden Folgen entstanden sind.
Die Autobahnpolizei wird auch weiterhin Kontrollen durchführen, um zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beizutragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 4.271, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.665 aus, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








