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Braunschweig: Raubversuch in Hugo-Luther-Straße

Unbekannter fordert Bargeld mit Messer, flüchtet ohne Beute. Polizei sucht Zeugen, Hinweise unter 0531-476 2516.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Hugo-Luther-Straße, 03.06.2026, 00:20 Uhr

Ein Dieb entkommt ohne Beute

In der Nacht im Westlichen Ringgebiet gab es einen versuchten Raubüberfall. Ein Mann, dessen Identität noch unbekannt ist, klingelte am Fenster eines Kiosks. Als der 29-jährige Besitzer die Scheibe öffnete, verlangte der Unbekannte Bargeld. Er hielt ein Messer in der Hand, mit dem er den Kioskbetreiber bedrohte. Nachdem die Geldübergabe verweigert wurde, entstand ein Streit, bei dem der 29-Jährige ebenfalls ein Brotmesser griff. Schließlich floh der unbekannte Täter nach Norden in Richtung des Ringgleises. Die Kriminalpolizei hat eine Strafanzeige aufgenommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Informationen über den unbekannten Mann geben können. Er trug eine graue oder schwarze Kapuzenjacke und eine blaue Jeans und war ungefähr 1,80m groß. Hinweise werden vom Kriminaldauerdienst unter 0531-476 2516 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls von 380 auf 315 gesunken. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 269 männliche Verdächtige, 46 weibliche und 127 nicht-deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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