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Braunschweig: Tätlicher Angriff mit Auto

Autofahrer verletzt Polizeibeamten bei Verkehrsunfallaufnahme. Beamter kann den Dienst fortsetzen.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Alte Frankfurter Straße/Theodor-Heuss-Straße, 15.05.2026, 15.25 Uhr

Fahrer ignoriert Unfallabsicherung und verletzt Polizisten

An der Kreuzung Alte Frankfurter Straße / Theodor-Heuss-Straße kam es nach einem vorangegangenen Verkehrsunfall zu einem Polizeieinsatz. Um die Unfallstelle abzusichern und die Unfallaufnahme durchzuführen, regelte eine Streifenwagenbesatzung den Verkehr in diesem Bereich. Ein 57-jähriger Fahrer aus Braunschweig missachtete während der Verkehrsregelung die Anweisungen der Polizeibeamten. Plötzlich beschleunigte der 57-Jährige seinen weißen VW Golf und fuhr gezielt auf eine Polizistin zu, die sich im Unfallbereich befand. Ein anderer Polizist konnte den VW Golf jedoch vorerst stoppen. Der Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und schleifte den Polizisten mehrere Meter mit seinem Fahrzeug mit. Zu diesem Zeitpunkt griff der Polizist durch das Fenster des VW Golf, um den Fahrer zu stoppen. Der VW Golf kam schließlich ein bis zwei Meter vor der Polizistin zum Stehen, die den Verkehr regelte. Der 57-jährige Fahrer leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, als er aus dem Auto geführt wurde. Aufgrund seiner bekannten Diabeteserkrankung, einer aktuellen Unterzuckerung und der Einnahme verschiedener Medikamente wurde der Fahrer vom Rettungsdienst medizinisch untersucht und behandelt. Um die Fahrtauglichkeit gerichtlich festzustellen, wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde eingezogen. Der 27-jährige Polizist erlitt leichte Verletzungen an der Schulter während des Einsatzes. Er konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen. Es wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon hatten 32.471 Unfälle Personenschäden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% der Gesamtzahl entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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