Drei Täter griffen Jugendliche an, verletzten vier Personen und wurden festgenommen.
Braunschweig: Theaterpark, Festnahme nach Raub und Körperverletzung

Braunschweig (ost)
Am Theater, 18.04.2026, 23:25 Uhr
Drei Verdächtige nach Flucht gefasst
Am späten Samstagabend ereignete sich in der Nähe der Unterführung zwischen dem Museumspark und dem Theaterpark ein versuchter Raubüberfall und eine gefährliche Körperverletzung. Eine Gruppe von etwa 10 Jugendlichen wurde zunächst von drei Männern angesprochen. Die Männer, im Alter von 19 und jeweils 23 Jahren, baten die Jugendlichen um Zigaretten und Feuer. Als die Jugendlichen ablehnten, griffen die Verdächtigen die Jugendlichen plötzlich an und schlugen und traten auf sie ein. Dabei wurden vier Jugendliche aus Braunschweig im Alter von 17 und 18 Jahren verletzt. Zusätzlich versuchten die Täter, einer 17-jährigen Braunschweigerin die Handtasche zu entreißen. Ein 18-jähriger Braunschweiger konnte dies jedoch verhindern. Anschließend griffen die Männer gemeinsam den 18-Jährigen an. Nach einer kurzen Verfolgung ließen sie von ihm ab und flohen. Durch den Angriff der drei Männer zerstreute sich die Jugendgruppe. Eine Passantin wurde auf die Situation aufmerksam und alarmierte die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zur Ergreifung der Verdächtigen. Die Polizeibeamten konnten die drei Männer daraufhin vorläufig festnehmen. Aufgrund von Alkohol- und Drogeneinfluss wurden den Männern außerdem Blutproben entnommen. Der Tatort wurde von der Kriminalpolizei untersucht. Es wurden mehrere Spuren gesichert und ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die drei Männer am gestrigen Morgen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








