Am Mittwoch fand der Spatenstich für die neue THW-Unterkunft in Peine statt. Bis zu 200 moderne Neubauten entstehen bundesweit für das THW.
Braunschweig: THW-Neubau in Peine

Bonn/Kiel/Peine (ost)
Am Mittwoch, dem 22. April 2026, wurde der erste Spatenstich für die neue Unterkunft des THW-Ortsverbandes Peine im Rahmen des THW-Bauprogramms 2020-2030 durchgeführt. Dieses Bauprogramm ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland. Es werden bundesweit bis zu 200 moderne, funktionale und nachhaltige Neubauten für das Technische Hilfswerk (THW) entstehen – Orte, an denen ehrenamtliches Engagement, technische Kompetenz und gesellschaftlicher Zusammenhalt eine Heimat finden. Die Umsetzung dieses Neubauprojekts erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den Bauverwaltungen der Länder unter der Federführung des Amtes für Bundesbau Schleswig-Holstein (AfB).
In Peine entsteht auf einem etwa 7.750 Quadratmeter großen Baugrundstück im Gewerbegebiet Ost ein Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 750 Quadratmetern sowie eine Halle mit 12 Stellplätzen. Der Neubau wird die Heimat von etwa 110 Ehrenamtlichen sein und ausreichend Platz für den Technischen Zug und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bieten. Die BImA, die Landesbauverwaltung Braunschweig und das THW führen diese Baumaßnahme gemeinsam durch. Die serielle und systematisierte Bauweise ermöglicht eine Fertigstellung in weniger als einem Jahr.
Der Ortsverband Peine ist einer von bis zu 200 THW-Standorten bundesweit, an denen die Unterbringung der Ehrenamtlichen nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Daher werden zunächst 60 neue THW-Liegenschaften mit Fahrzeughallen errichtet – eine davon für den Ortsverband Peine. Es ist notwendig, bundesweit neue Gebäude zu errichten, da viele THW-Unterkünfte den gestiegenen Anforderungen an moderne Unterbringung nicht mehr gerecht werden. Es fehlt Platz für die wachsende und vielfältige Technik, die Gebäude entsprechen nicht mehr aktuellen Energie- und Umweltstandards. Auch sind die THW-Liegenschaften für die Anzahl der Einsatzkräfte zu klein geworden, es fehlen ausreichend dimensionierte Sanitärbereiche, insbesondere für Frauen und Mädchen. „Angesichts veränderter weltpolitischer Gegebenheiten sind modernere THW-Liegenschaften der richtige Weg in die Zukunft für einen einsatzbereiteren und widerstandsfähigeren Zivilschutz“, erklärt THW-Präsidentin Sabine Lackner.
Quelle: Presseportal








