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Braunschweig: Trio Verkehrsunfälle am Wochenende

Drei Verkehrsunfälle in Braunschweig mit schwer verletzten Personen, darunter ein E-Scooter-Unfall, ein Autobahnunfall und ein tragischer Vorfall mit einem 3-jährigen Kind.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

19.06.-20.06.2026 in Braunschweig

Mehrere Verkehrsteilnehmende wurden schwer verletzt

Am letzten Wochenende ereigneten sich in Braunschweig und auf der Autobahn drei schwere Verkehrsunfälle:

Am Freitagabend kam es auf dem Ringgleis zu einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einer Pedelec-Fahrerin. Auf dem Radweg überquerte ein bisher unbekannter E-Scooter-Fahrer die 53-jährige Radfahrerin. Dies führte zu einer Kollision, bei der die 53-jährige Braunschweigerin zu Boden fiel. Der E-Scooter-Fahrer flüchtete sofort vom Unfallort. Die Radfahrerin musste dann wegen einer Gesichtsverletzung im Krankenhaus behandelt werden. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch den Verkehrsunfalldienst Braunschweig. Gegen den unbekannten E-Scooter-Fahrer wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Verlassen des Unfallorts eingeleitet. Die Polizei sucht nun nach dem E-Scooter-Fahrer und nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zum Unfallhergang geben können. Diese können sich an den Verkehrsunfalldienst unter 0531/476-3935 wenden.

Am Samstagmorgen fuhr ein 23-Jähriger aus Helmstedt mit seinem VW Golf auf der A39 in Richtung Kassel. Zwischen Sickte und Cremlingen kam der 23-Jährige aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der VW überschlug sich dann mehrmals im Grünstreifen, bis er entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Der 23-jährige Fahrer zog sich dabei schwerste Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund von Hinweisen auf einen möglichen Alkohol- oder Drogeneinfluss wurde dem 23-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Der VW erlitt Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf eine niedrige vierstellige Summe. Die A39 war zeitweise voll gesperrt aufgrund der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Autobahnpolizei Braunschweig. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Neben der Polizei waren auch ein Rettungshubschrauber, der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz.

Am Samstagabend fuhr ein 42-Jähriger mit seinem Transporter auf dem Madamenweg, als ein 3-jähriges Kind auf Höhe der Goslarschen Straße mit seinem Laufrad die Straße überquerte und gegen den Aufbau des Transporters stieß. Dadurch stürzte das Kind und geriet unter den Transporter. Anschließend wurde das Kind vom Transporter überrollt, wobei es schwerste Verletzungen erlitt. Das Kind wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 42-Jährige mit seinem Transporter unterhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h unterwegs. Der Verkehrsunfall und die entsprechenden Ermittlungen wurden vom Verkehrsunfalldienst aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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