Polizei stellt mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss fest. Fahrer weisen bis zu 1,7 Promille Atemalkohol auf.
Braunschweig: Trunkenheitsfahrten am Wochenende

Braunschweig (ost)
Braunschweig, 09.10.2026 bis 12.10.2026
Die Polizei hat festgestellt, dass ein Höchstwert von 1,7 Promille Atemalkohol vorliegt
Während des vergangenen Wochenendes wurden bei Verkehrskontrollen mehrere Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen entdeckt.
Am Sonntagmorgen bemerkte eine Streife gegen 04:00 Uhr einen Mitsubishi, der in Schlangenlinien durch die Innenstadt fuhr. Bei einer Kontrolle zeigte ein Alkoholtest etwa 1,3 Promille an. Der 23-jährige Fahrer zeigte zudem weitere Anzeichen einer Drogenbeeinflussung.
Etwa eine Stunde zuvor fiel der Polizei ein weiteres Fahrzeug auf, das mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel am Rebenring überfuhr. Bei einer Kontrolle des ebenfalls 23-jährigen Fahrers wurde ebenfalls eine Alkoholisierung festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab etwa 0,9 Promille.
Gegen 01:30 Uhr in derselben Nacht wurde auch eine 18-Jährige beobachtet, als sie in der Friedrich-Wilhelm-Straße aufgrund einer unsicheren Fahrweise mit einem eScooter stürzte. Sie blieb unverletzt, stand jedoch unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab etwa ein Promille.
Am Freitag wurden ebenfalls zwei Trunkenheitsfahrten von der Polizei festgestellt. Ein 58-Jähriger fuhr am Ortsausgang von Völkenrode mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, was zu einer Kontrolle durch eine Funkstreifenwagenbesatzung führte. Ein Atemalkoholtest ergab dabei 1,2 Promille.
Ein 23-Jähriger fiel gegen 21:00 Uhr nach dem Fußballspiel auf der Hamburger Straße durch auffälliges Fahrverhalten auf. Bei einer Kontrolle zeigte der Mann nicht nur einen Atemalkoholwert von etwa 1,7 Promille, sondern stand auch unter dem Einfluss von Drogen.
Am Montagmorgen wurde außerdem ein 38-Jähriger auf der Wallstraße kontrolliert, der unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain stand und zudem keine Fahrerlaubnis besaß.
In allen Fällen wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Den Fahrzeugführern wurden Blutproben entnommen und die Führerscheine wurden beschlagnahmt oder sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung von 35970 auf 36058 aufgezeichneten Fällen. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch mit 33839 bzw. 33800 stabil. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 auf 29653 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 25755 gegenüber den weiblichen Verdächtigen (3898) deutlich höher war. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








