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Braunschweig: Verfolgungsfahrt endet mit Drogenfund

Zeugin meldet gefährliche Fahrweise, Polizei findet Betäubungsmittel und Waffe im Fahrzeug.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Am 31.07.2026 um 11:20 Uhr

Eine Zeugin konnte das flüchtige Fahrzeug identifizieren

Am späten Freitagvormittag versuchen verdeckte Beamte, einen VW auf der Autobahn 391 anzuhalten. Das Auto folgte zunächst dem Polizeifahrzeug bis zur Ausfahrt der Anschlussstelle Weststadt, beschleunigte dann aber und entzog sich der Kontrolle auf der Autobahn. Eine Zeugin, die durch das Verhalten des Flüchtigen gefährdet wurde, konnte dem Fahrzeug bis zur AS-Gartenstadt folgen und die Polizei über den Standort informieren.

Schließlich gelang es weiteren hinzugezogenen Polizeibeamten, das Fahrzeug und den Fahrer zu kontrollieren. Im Auto wurden sowohl Betäubungsmittel als auch eine Schreckschusswaffe gefunden. Außerdem gab es Hinweise darauf, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der 28-jährige Fahrer muss sich nun wegen illegalen Straßenrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss und Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Die Autobahnpolizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die durch die Fahrweise des flüchtigen VW Golf gefährdet wurden, ausweichen oder bremsen mussten. Sie werden gebeten, sich unter 0531-476 3715 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Des Weiteren wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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