Polizeibeamter verletzt, Fahrer festgenommen nach Widerstandshandlungen
Braunschweig: Verkehrskontrolle endet in Schusswaffengebrauch

Braunschweig (ost)
Am 20.08.2026 gegen 17:00 Uhr in der Südstraße
Polizei benutzt Schusswaffe gegen Fahrzeug
Am Donnerstag versuchten zwei Polizisten, einen VW Golf aus dem Lahn-Dill-Kreis auf der Südstraße zu kontrollieren. Die Versicherung des Fahrzeugs war abgelaufen.
Der Fahrer des Fahrzeugs weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung der Polizeibeamten der Kontrolle zu unterziehen, weshalb ein Schlagstock gegen die Fahrerscheibe eingesetzt wurde, um mit dem Fahrer in Kontakt zu treten. Anstatt dessen beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr auf einen Polizisten zu, der sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Fahrzeug befand. Nachdem das Fahrzeug kurz stoppte, wurde dem Fahrer mehrmals mit dem Einsatz der Schusswaffe gedroht. Als der Fahrer erneut beschleunigte, wurden zwei Schüsse auf das Fahrzeug abgefeuert. Der vor dem Fahrzeug stehende Polizist wurde durch das auf ihn zufahrende Fahrzeug verletzt.
Der VW fuhr daraufhin auf einen angrenzenden Parkplatz an der Ecke zur Güldenstraße. Dort konnte der Fahrer von weiteren Polizeikräften festgenommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und wurde anschließend zur Dienststelle gebracht. Zwei weitere Beamte wurden durch diesen Widerstand verletzt.
Die Südstraße wurde abgeriegelt. Der Kriminaldauerdienst und die Kriminaltechnik nahmen den Vorfall auf. Die polizeilichen Maßnahmen dauern zum aktuellen Zeitpunkt noch an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








