Polizei stellt Anscheinswaffen nach schnellem Fahndungserfolg sicher. 19-Jähriger gesteht Schreckschusswaffenbesitz und Schussabgabe.
Braunschweig: Verkehrskontrolle nach Schussabgabe

Braunschweig (ost)
Kennelweg, 01.10.2026, 19.40 Uhr
Polizei findet mehrere täuschend echte Waffen
Gestern Abend konnten die Polizeibeamten einen schnellen Fahndungserfolg verbuchen. Ein 50-Jähriger meldete der Polizei auf dem Parkplatz am Kennelweg eine Gruppe von 5 Personen, von denen eine mehrmals mit einer Schusswaffe in die Luft geschossen hatte. Danach stiegen die jungen Männer in ein Auto und fuhren weg.
Das gemeldete Auto wurde kurze Zeit später von suchenden Einsatzkräften am J.F.-Kennedy-Platz gefunden und kontrolliert.
Da die Insassen möglicherweise bewaffnet waren, gingen die Einsatzkräfte besonders vorsichtig vor. Beim Annähern an das Fahrzeug zogen sie ihre Dienstwaffen und eine Maschinenpistole.
Daraufhin wurden die Insassen lautstark aus dem Auto geholt, gefesselt und durchsucht. Bei der Kontrolle gab ein 19-Jähriger zu, zuvor mit einer Schreckschusswaffe geschossen zu haben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 19-Jährige die benutzte Schreckschusswaffe während der Flucht in einem abgestellten Auto versteckt hatte.
Das genannte Fahrzeug wurde dann von den Einsatzkräften durchsucht. Dabei wurden die vermeintliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe sowie zwei weitere täuschend echte Waffen und mehrere schwarze Sturmhauben sichergestellt.
Gegen den 19-Jährigen wurde ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt und gegen zwei 18-Jährige jeweils eine Ordnungswidrigkeit wegen des verbotenen Führens von täuschend echten Waffen eingeleitet.
Quelle: Presseportal








