Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Braunschweig: Verkehrsstreitigkeiten enden in Messerangriff

Mutiger Zeuge stoppt den Täter. Polizei nimmt Verdächtigen fest und kümmert sich um das Opfer.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Braunschweig, Saarstraße

19.03.26, 20.30 Uhr

Mutiger Zeuge greift ein

Am Donnerstagabend gerieten zwei Autofahrer auf der Saarstraße aufgrund von Verkehrsstreitigkeiten aneinander. Nach anfänglichen verbalen Auseinandersetzungen eskalierte die Situation schnell in eine körperliche Konfrontation. Plötzlich zog einer der Beteiligten ein Messer und griff damit seinen Gegner an, wodurch dieser unter anderem an Kopf und Hals verletzt wurde.

Ein Augenzeuge, der den Vorfall beobachtete, griff mutig ein, brachte den Täter zu Boden und hielt ihn fest. Während er den Angreifer am Boden festhielt, alarmierte er die Polizei.

Die herbeigerufenen Beamten nahmen den 33-jährigen Täter fest und kümmerten sich gemeinsam mit Ersthelfern um die Erstversorgung des 39-jährigen Opfers, bis ein Rettungswagen eintraf. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen des Mannes als nicht lebensbedrohlich eingestuft.

Der Tatort wurde vom Kriminaldauerdienst untersucht. Gegen den 33-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Es wurde außerdem festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise Betäubungsmitteln stand.

Am 20.03. wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24