Die Bundespolizei Hannover zog eine positive Bilanz der Silvesternacht. Einsatz verlief ruhig, keine nennenswerten Zwischenfälle, keine Angriffe auf Einsatzkräfte.
Bremen: Bilanz der Bundespolizeidirektion Hannover zur Silvesternacht

Hannover/ Bremen Hamburg (ost)
Zum Jahreswechsel war die Bundespolizeidirektion Hannover mit über 550 Beamtinnen und Beamten in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen und Hamburg im Einsatz. Um für einen reibungslosen Reiseverkehr zu sorgen, verstärkte die Bundespolizei die regulär eingesetzten Kräfte in den Hauptbahnhöfen Bremen, Hamburg und Hannover unter anderem mit Kräften der Bundesbereitschaftspolizei.
Insgesamt zieht die Bundespolizei eine positive Bilanz. Der Einsatzverlauf gestaltete sich verhältnismäßig ruhig und entsprach dem silvestertypischen Lagebild. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Hannover wurden in Bremen, Hannover und Hamburg zahlreiche Identitätsfeststellungen und Durchsuchungen von Personen und Sachen durchgeführt sowie Strafverfahren eingeleitet.
In Hamburg waren beispielsweise rund 250 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Dabei wurden unter anderem folgende Maßnahmen durchgeführt:
Zu den silvestertypischen Sachverhalten in Hamburg zählte unter anderem folgender Vorfall:
Ein 21-jähriger afghanischer Staatsangehöriger beschoss um 22:30 Uhr im Bereich des Hamburger Hauptbahnhofs eine fünfköpfige Personengruppe mit einer Silvesterrakete. Eine vor Ort eingesetzte Streife der Bundespolizei beobachtete den Vorfall und nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Geschädigten blieben unverletzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.
Die Bundespolizeiinspektion Hannover setzte rund 70 Beamtinnen und Beamte in der Silvesternacht am Hauptbahnhof Hannover ein, in der Hansestadt Bremen waren rund 30 Beamtinnen und Beamte im Dienst. In beiden Städten verlief die Einsatznacht ohne nennenswerte Störungen.
„Erfreulicherweise kam es in diesem Jahr zu keinen nennenswerten Angriffen auf unsere Einsatzkräfte. Der Einsatz verlief insgesamt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse“, erklärte Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover.
Für ihren Einsatzbereich zieht die Bundespolizeidirektion Hannover eine durchweg positive Bilanz:
„Unser Einsatzkonzept sowie der gewählte Kräfteansatz haben sich bewährt und die gewünschte präventive Wirkung entfaltet, sodass schwerwiegende Ereignisse verhindert und ein störungsfreier Einsatzverlauf gewährleistet werden konnten.“
Quelle: Presseportal








