Am Mittwoch wurde die Polizei über eine leblose Person informiert. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen und die Ermittlungen laufen.
Bremen: Tötungsdelikt in Wilhelmshaven – zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Wilhelmshaven (ost)
Am Mittwoch, dem 26.08.2026, wurde die Polizei gegen 17:27 Uhr über eine leblose Person in einer Wohnung in der Heppenser Straße informiert. Kurz nachdem die Meldung eingegangen war, begaben sich Einsatzkräfte in die betreffende Wohnung. Dort entdeckten sie im Badezimmer einen männlichen Leichnam mit schweren Verletzungen. Die Art der Verletzungen ließ auf ein Tötungsdelikt schließen.
In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte außerdem auf einen 55-jährigen Mann aus Wilhelmshaven. Aufgrund erster Erkenntnisse geriet er unter Tatverdacht und wurde vorläufig festgenommen. Während der unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen weiteren Verdächtigen. Der 63-jährige Mann aus Wilhelmshaven hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Bremen auf. Dort wurde er in Zusammenarbeit mit den Bremer Polizeibehörden durch Spezialkräfte vorläufig festgenommen.
Das zuständige Fachkommissariat der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts aufgenommen.
Beide Verdächtigen werden am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt und bleiben bis zu seiner Entscheidung in polizeilichem Gewahrsam. Die Hintergründe der Tat, der genaue Tatablauf und die jeweiligen Tatbeteiligungen werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, davon waren 329 männlich und 51 weiblich. 152 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, wobei 225 Fälle gelöst wurden. Es gab 315 Verdächtige, wovon 269 männlich und 46 weiblich waren. 127 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








