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Bremen: Verkehrsunfall auf der B6 bei Marklohe

Am Dienstagabend kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Sattelzug. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Foto: Depositphotos

Marklohe (ost)

Am Dienstagabend, dem 31. März 2026, ereignete sich gegen 22:15 Uhr auf der Bundesstraße 6 in der Nähe von Marklohe, in Fahrtrichtung Bremen, ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Sattelzug.

Laut aktuellen Ermittlungen fuhr ein 54-jähriger Autofahrer auf der B6 von Bremen kommend in Richtung Nienburg/Weser, als er aus bisher ungeklärten Gründen auf gerader Strecke nach links von seiner Spur abkam. Daraufhin kollidierte er fast frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug mit Tankauflieger, geführt von einem 63-jährigen Fahrer.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls drehte sich das Auto mehrmals und kam schließlich in der Leitplanke in Richtung Nienburg zum Stillstand. Der Sattelzug geriet nach dem Zusammenstoß auf die Gegenfahrbahn, durchbrach die Leitplanke, fuhr eine Böschung hinab und kam seitlich in einem Graben zum Liegen.

Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 6 war zwischen der Ausfahrt Oyler Straße und der Ausfahrt B214 vollständig gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizei Hoya unter Beteiligung eines Verkehrsunfalldienstes aus Hannover.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Die Bergung der Fahrzeuge und weitere Maßnahmen dauern derzeit noch an.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% (4.271) aller Unfälle aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,79% (1.665) ausmachten. Der Großteil der Unfälle (81,86% bzw. 173.330) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 11,39% (24.125) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 6,61% (13.995) und auf Autobahnen 1,73% (3.672). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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