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Bremen: Verkehrsunfall Autobahnkreuz Oldenburg-Ost

Ein BMW kollidierte mit einem Sattelzug, Verkehrsbehinderungen und Ölaustritt, Autobahn kurzzeitig gesperrt.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Gestern Nachmittag ereignete sich gegen 15:45 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem BMW und einem Sattelzug im Bereich des Autobahnkreuzes Oldenburg-Ost auf der A28, bei dem eine Person verletzt wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der 29-jährige Fahrer des Sattelzugs nach dem Abschluss eines Überholvorgangs vom Überholfahrstreifen zurück auf den Hauptfahrstreifen wechseln. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im Berufsverkehr war dies jedoch nicht möglich, wodurch der Sattelzug weiterhin auf dem Überholfahrstreifen blieb.

Zur gleichen Zeit näherte sich ein 27-jähriger BMW-Fahrer und kollidierte mit dem Heck des Sattelaufliegers. Dabei verkeilte sich der Pkw unter dem Auflieger. Trotz der Schäden gelang es dem Fahrer des Sattelzugs, sein Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen zu bringen. Der 27-jährige BMW-Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien und wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Durch den Zusammenstoß trat eine große Menge Hydraulikflüssigkeit am Sattelzug aus. Außerdem verteilten sich Trümmerteile auf der Fahrbahn.

Aus diesem Grund musste die Autobahn in Richtung Bremen kurz vor dem Autobahnkreuz Oldenburg-Ost kurzzeitig vollständig gesperrt werden.

Während der Maßnahmen kam es im weiteren Verlauf zu einer teilweisen Sperrung im Bereich des Autobahnkreuzes. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstaus.

Mehrere Verkehrsteilnehmer ignorierten zudem die Absperrungen der Polizei und der Autobahnmeisterei und fuhren unerlaubt in den gesperrten Bereich ein. Einige Verkehrsteilnehmer bremsten außerdem stark ab, um Fotos von der Unfallstelle zu machen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 423 Menschen ihr Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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