Unbekannte Täter brachen in Kellerräume und eine Arztpraxis ein, sowie eine Kirche. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Bümmerstede: Einbruchsserie in Oldenburg – Polizei ermittelt

Oldenburg (ost)
Von Mittwoch, dem 25.03., bis Freitag, dem 27.03., um 06:00 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter in mehrere Kellerräume eines Mehrfamilienhauses in der Donnerschweer Straße ein und stahlen Diebesgut von unbekanntem Wert. (361573)
Zwischen Freitag, dem 27.03., um 14:00 Uhr, und Sonntag, dem 29.03., um 14:30 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in eine Arztpraxis in der Ammergaustraße ein. Es wurde nur ein Raum betreten und Diebesgut von geringem Wert gestohlen. (366907)
Am Sonntag, dem 29.03., gegen 15:45 Uhr, wurde eine Fensterscheibe der St. Josef Kirche im Oldenburger Stadtteil Bümmerstede zertrümmert. Ein männlicher Verdächtiger wurde von einer Zeugin während der Tat beobachtet. Der Verdächtige soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein, kräftig gebaut, ein europäisches Aussehen und graue Haare haben sowie einen schwarzen Pullover tragen. Nach der Tat soll er zu Fuß in Richtung Hatten geflohen sein. Was gestohlen wurde, wird untersucht. (366970)
In allen Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich bei der Polizei in Oldenburg unter der Telefonnummer 0441/7904115 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 236, wovon 225 gelöst wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








