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Bunde: Geldstrafe bezahlt, Haft abgewendet

Ein Mann wurde an der Grenze festgenommen. Sein Chef zahlte 4.000 Euro, um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren.

Symbolfoto/Foto: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Bunde (ost)

Ein Mann wurde in der Nacht zum Mittwoch an der deutsch-niederländischen Grenze von der Bundespolizei festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Verden hatte nach ihm gesucht. Sein Vorgesetzter verhinderte einen Gefängnisaufenthalt des 45-Jährigen, der fast zwei Monate gedauert hätte.

Beamte der Bundespolizei kontrollierten den Fahrer eines Renault Express gegen 1:20 Uhr an der Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bunderneuland an der Autobahn 280.

Bei der Überprüfung seiner Identität stellten sie fest, dass ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen den Niederländer vorlag. Er war zuvor wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Der Verhaftete riskierte fast zwei Monate Gefängnis. Nur die Zahlung einer Geldstrafe von 4.000 Euro hätte den Gefängnisaufenthalt verhindern können.

Außerdem war die Justiz in zwei anderen Fällen an seinem aktuellen Aufenthaltsort interessiert.

Der Mann hatte Glück im Unglück. Trotz der späten Stunde gelang es ihm, seinen Vorgesetzten zu kontaktieren. Dieser zahlte die 4.000 Euro, um seinen Mitarbeiter aus der Haft zu befreien, sowie knapp 100 Euro an ausstehenden Verfahrenskosten.

Nachdem dies erledigt war, konnte der 45-Jährige seine Reise fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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