Ortsfeuerwehr und Spezialkräfte alarmiert wegen Chemieunfall. Rund 110 Einsatzkräfte vor Ort.
Burgdorf: ABC-Großeinsatz bei Spedition in Lehrte

Lehrte (ost)
Heute Morgen um 3:56 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Lehrte und der Gerätewagen-Messtechnik aus Höver zu einer ABC-Erkundung auf dem Gelände einer Spedition an der Europastraße in Lehrte gerufen. Ein Mitarbeiter hatte weißen Rauch und eine transparente Flüssigkeit bemerkt, die einen stechenden Geruch verursachte. Es gab keine Gefahrguttafel oder -kennzeichnung an der Wechselbrücke.
Die ersten Einsatzkräfte bestätigten die Situation. Die austretende Flüssigkeit begann Blasen zu bilden, als sie den Boden berührte. Der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe auf ABC 1 und weitere Spezialkräfte wurden alarmiert. Die Lagehalle wurde evakuiert, das Gelände abgesperrt. Anhand der Ladepapiere wurden Chemikalien identifiziert, die jedoch nicht zu dem vorgefundenen Szenario passten. Ein Trupp mit Chemikalienschutzanzügen streute einen Chemikalienbinder auf die Flüssigkeit, während eine Drohne eine Wärmeentwicklung innerhalb der Brücke entdeckte. Die Brücke wurde entfernt, die Alarmstufe auf ABC 2 erhöht, der gesamte Gefahrgutzug der Region Hannover Ost alarmiert. Beim Öffnen der Brücke wurde intensiver Rauch und schließlich Feuer entdeckt. Ein intensiver Löscheinsatz folgte, bei dem Pulver und Schaum eingesetzt wurden. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Teleskoplader und die SEG Lehrte/Burgdorf des Roten Kreuzes wurden alarmiert. Nachdem die Brücke entladen war, konnte Feuer aus gemeldet werden. Gegen 11 Uhr wurde die Einsatzstelle übergeben, da keine akute Gefahr mehr bestand. Die Chemikalien, die das Feuer verursachten, konnten nicht identifiziert werden. Es gab keine Verletzten und der entstandene Sachschaden ist unbekannt.
Es waren etwa 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, SEG des Roten Kreuzes und Polizei im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen eher selten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Vorfällen. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 11,39% der Unfälle innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








