Ein besonderer Tag rund um Mobilität und Verkehrssicherheit mit verschiedenen Aktivitäten für die Schülerinnen und Schüler.
Celle: Projekttag an Grundschule Wietze

Wietze (ost)
Der besondere Projekttag zum Thema Mobilität und Verkehrssicherheit fand am Freitag, den 6. März, an der Grundschule Wietze statt. Bei herrlichem Wetter hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Aspekte der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Frau Bilau-Wurz, die Konrektorin der Schule, und ihr engagiertes Kollegium organisierten den Mobilitätstag. Unterstützt wurden sie von Karsten Wiechmann, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Celle, Anja Heins und Petra Liebert-Engel, Kontaktbereichsbeamtinnen der Polizei Celle, sowie Ralf Conrad, Leiter der Polizeistation Wietze. Ein Highlight war die Vorführung zum Thema „Toter Winkel“. Die Firma ZF Testtrack Germany GmbH aus Jeversen stellte eine Zugmaschine zur Verfügung. Zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen des Unternehmens erklärten die Polizistinnen und Polizisten den Kindern anschaulich die Gefahrenzonen rund um große Fahrzeuge.
Auch der Rettungsdienst war präsent: Der ASB Südheide brachte den Kindern die Grundlagen der Ersten Hilfe bei und präsentierte einen Rettungswagen. Glücklicherweise war nur ein Stofftier behandlungsbedürftig, was alle Beteiligten erleichterte. Die CeBus GmbH & Co. KG sorgte mit einer Busschule für einen weiteren wichtigen Programmpunkt. Hier lernten die Kinder, worauf sie beim Ein- und Aussteigen sowie beim Verhalten im Bus achten müssen.
Das Ordnungsamt Wietze hatte einen Fahrradparcours aufgebaut, auf dem die Schülerinnen und Schüler ihre Fahrradgeschicklichkeit und das korrekte Verhalten im Straßenverkehr üben konnten. In der Turnhalle gab es zudem einen Roller-Parcours, den eine Lehrerin der Schule organisierte und ihre Leidenschaft für das Rollerfahren ohne elektrische Unterstützung mit den Kindern teilte.
Die Verkehrswacht Celle widmete sich dem Thema Sicherheit im Dunkeln und richtete einen Dunkelraum ein. Unter Anleitung konnten die Kinder dort erfahren, wie wichtig reflektierende Kleidung und Materialien sind, um bei Dunkelheit im Straßenverkehr gut sichtbar zu sein. Der ADAC führte sein ADACUS-Programm für die jüngsten Schülerinnen und Schüler durch, um ihnen spielerisch das richtige Verhalten am Fußgängerüberweg beizubringen.
Am Ende des Tages waren alle Beteiligten einig: Der Mobilitätstag war ein voller Erfolg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 1.665, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzten 5.122 und Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








