Ein 21-jähriger Autofahrer wurde unter Kokaineinfluss gestoppt. Eine Blutprobe wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.
Celle Stadt und Landkreis: Polizeikontrolle in Celler Altstadt

Celle Stadt und Landkreis (ost)
Die Polizei führte eine Kontrolle in der Altstadt von Celle durch: Ein 21-jähriger Autofahrer wurde unter dem Einfluss von Kokain gestoppt. Während einer routinemäßigen Streifenfahrt überprüften Beamte der örtlichen Polizei in der Freitagnacht einen 21-jährigen Autofahrer in der Altstadt. Der junge Mann fuhr mit seinem VW Golf, als er um 02:00 Uhr für eine allgemeine Verkehrskontrolle angehalten wurde. Bei der Überprüfung gab es klare Anzeichen für einen kürzlich erfolgten Drogenkonsum. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Kokain. Um Beweise zu sichern, ordneten die Beamten eine Blutprobe an, die von einem benachrichtigten Arzt in der Polizeidienststelle entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Fahrzeug sicher abgestellt. Der 21-Jährige muss nun mit entsprechenden Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren sowie fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Missbrauch von Blaulicht und Anhaltesignalgeber Am Samstagabend wurde der Polizei im Stadtgebiet von Celle ein Vorfall gemeldet, bei dem ein Fahrzeugführer angab, von einem Fahrzeug mit Blaulicht und Anhaltesignalgeber verfolgt und zum Anhalten aufgefordert worden zu sein. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zur Kontrolle des betroffenen Fahrzeugführers und des beschriebenen Fahrzeugs. Bei der Kontrolle stellten die Beamten im Fahrzeug ein Blaulicht und einen Anhaltesignalgeber sicher. Der Beschuldigte gab teilweise die Tat zu. Es lagen keine Hinweise auf eine Berechtigung zum Führen solcher Einsatzmittel vor. Gegen den 19-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.
Nach einem räuberischen Diebstahl greift der Täter die eingesetzten Polizeibeamten an In einem Veranstaltungsraum in der Nähe der Celler Innenstadt ließ sich am Samstagabend ein alkoholisierter, 39-jähriger Mann unter einem Vorwand den Personalausweis einer 58-jährigen Frau aushändigen und steckte ihn in die Hosentasche. Als der Mann versuchte, die Lokalität zu verlassen, hielt ihn die Frau an seinem Rucksack fest. Der Mann konnte sich durch einen Ellenbogenschlag ins Gesicht der Frau befreien und wurde bis zum Eintreffen der Polizei von anderen Gästen festgehalten. Während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme zeigte sich der Mann durchgehend aggressiv und versuchte, einem 26-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Der Polizeibeamte konnte dem Schlag ausweichen. Mit vereinten Kräften und unter Anwendung unmittelbaren Zwangs konnte der Mann zu Boden gebracht werden. Hier wehrte er sich gegen die Fixierung durch die Polizei und gelang es ihm, einem 32-jährigen Polizeibeamten in den Bauch zu kneifen. Anschließend wurde der 39-Jährige dem Gewahrsam der Polizei Celle übergeben. Zur Bestimmung seiner Blutalkoholkonzentration wurde ihm erneut unter Anwendung unmittelbaren Zwangs Blut abgenommen. Der Mann muss sich nun in zwei eingeleiteten Strafverfahren für seine Taten verantworten.
Verletzter Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss in Baven In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhr ein 43-jähriger Radfahrer gegen 01:22 Uhr auf dem Radweg parallel zur K13 zwischen Bonstorf und Baven. Im Bereich des Kreisverkehrs in Baven geriet der Radfahrer vom Radweg ab, prallte gegen ein Verkehrszeichen und stürzte. Der Radfahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und aufgrund einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme wurde starker Alkoholgeruch beim Radfahrer festgestellt. Der Verunfallte lehnte jedoch einen freiwilligen Atemalkoholtest ab. Im Krankenhaus wurde auf Anordnung der Polizei eine Blutentnahme durchgeführt. Der Radfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkoholeinflusses.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, von denen 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen (0,79%) vergleichsweise selten. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen (81,86%). Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








