Eine riskante Flucht nach einem Einbruchdiebstahl in Unterlüß löste eine großangelegte Fahndung aus. Polizeikräfte verloren die Täter aus den Augen, aber die Ermittlungen dauern an.
Celle/Südheide: Flucht nach Einbruch in Tankstelle

Celle/Südheide (ost)
Während einer polizeilichen Kontrolle wurde in der Nacht auf den heutigen Tag ein Einbruchdiebstahl entdeckt, gefolgt von einer riskanten Flucht, die zu einer umfangreichen Fahndung führte.
Um 04:13 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bergen an einer Tankstelle in Unterlüß ein Auto. Das Fahrzeug wurde vor einer stark beschädigten Tankstelle gesichtet, was auf einen Einbruch in den Tankstellenshop durch das Zerschlagen der Glasscheiben hindeutet. Im Auto saßen zwei maskierte Männer, die gerade dabei waren, den Tatort zu verlassen.
Bei dem Versuch der Polizei, das Fahrzeug anzuhalten, entkamen die Täter durch eine gefährliche Fahrweise der Kontrolle. Während der Flucht wurden auch Zapfsäulen der Tankstelle beschädigt. Die Täter flüchteten in Richtung Weyhausen, wobei der Sichtkontakt verloren ging.
Nach einer intensiven Fahndung mit vielen Einsatzkräften der Polizeidienststelle Celle und benachbarter Streifenwagen wurde um 04:35 Uhr ein verunfalltes Auto in einem Graben gefunden. Es wird vermutet, dass es sich um das Fahrzeug der Täter handelt. Die Fahndung nach den Tätern mit Hilfe eines Polizeihubschraubers verlief negativ.
Die Ermittlungen zur Identifizierung der Täter und zur Klärung des genauen Tathergangs sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 6510 Fälle von Einbrüchen gemeldet, wovon 1570 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 1299, darunter 1115 Männer, 184 Frauen und 509 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 7646, wobei nur 1517 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1244, wobei 1068 Männer, 176 Frauen und 434 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an, wobei im Jahr 2022 1837 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 2141 Fälle. Von diesen Fällen wurden im Jahr 2022 742 gelöst, während im Jahr 2023 793 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 777 im Jahr 2022 auf 829 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 714 Männer und 63 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 747 Männer und 82 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 319 im Jahr 2022 auf 334 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, nämlich 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.837 | 2.141 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 742 | 793 |
| Anzahl der Verdächtigen | 777 | 829 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 714 | 747 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 63 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 319 | 334 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Gebieten ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








