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Celle: Telefonbetrüger Warnung

Die Polizei Celle warnt vor Schockanrufen von falschen Polizeibeamten, die Geld oder Wertgegenstände erbeuten wollen. Seien Sie misstrauisch und geben Sie keine persönlichen Daten weiter.

Foto: Depositphotos

Celle (ost)

Derzeit gibt es vermehrt Hinweise auf falsche Polizeibeamte, sogenannte Schockanrufe, bei der Polizei Celle. Unbekannte Täter versuchen mit verschiedenen Geschichten, meist von älteren Menschen, an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Die Anrufer geben sich typischerweise als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und nennen Namen und Dienststelle, wie in diesen Fällen in Celle. Sie behaupten, einen Einbrecher festgenommen zu haben, der einen Zettel mit dem Namen der Angerufenen bei sich hatte, und fragen nach Wertgegenständen, um diese zu erhalten.

Einige behaupten auch, dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und Geld benötigt wird, um eine angebliche Haft zu verhindern. In den bekannten Fällen haben die Angerufenen jedoch richtig reagiert und sind nicht auf die Forderungen eingegangen.

Die Polizei warnt davor, Geld an Personen zu zahlen, die sich als Staatsanwälte, Polizeibeamte oder Behördenvertreter ausgeben. Behörden verlangen niemals Geld am Telefon. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle wenden und keine persönlichen Daten am Telefon preisgeben.

Seien Sie vorsichtig bei Anrufen von angeblichen Behördenvertretern, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überweisen Sie kein Geld, bevor Sie die Situation überprüft haben. Bleiben Sie skeptisch, vertrauen Sie Ihrem Gefühl und informieren Sie Angehörige über verdächtige Anrufe. Melden Sie solche Anrufe der Polizei, um bei den Ermittlungen zu helfen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 im Jahr 2022 auf 5070 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3226 im Jahr 2022 auf 3422 im Jahr 2023. Darunter waren 2212 männliche Verdächtige, 1014 weibliche Verdächtige und 788 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2310 männliche Verdächtige, 1112 weibliche Verdächtige und 950 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

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