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Christopher Street Day in Göttingen

Aufzug mit 1.500 Teilnehmenden verläuft störungsfrei, Standbetreiber auf Albaniplatz verbal bedroht, Staatsschutz ermittelt

Foto: Depositphotos

Göttingen (ost)

GÖTTINGEN (jk) – Bei einer gemeldeten Versammlung mit anschließendem Umzug anlässlich des „Christopher Street Day“ (CSD) haben sich laut Polizeischätzungen am Samstag (20.06.26) in der Innenstadt von Göttingen in der Spitze etwa 1.500 Personen beteiligt. Es wurden keine Informationen über Vorfälle oder andere Ereignisse im Zusammenhang mit der Veranstaltung bekannt. Anschließend wurde aus der Demonstration ein Straßenfest mit einem vielfältigen Programm und vielen Ständen auf dem Albaniplatz.

Um 18.25 Uhr kam es auf dem Fest zu Auseinandersetzungen zwischen einem Standbesitzer und einem stark alkoholisierten Mann aus dem Landkreis Northeim. Der 52-Jährige hat den Standbesitzer im Verlauf der Ereignisse nach aktuellen Ermittlungen verbal bedroht. Der Vorfall wurde von der Polizei aufgenommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurde dem 52-Jährigen ein Platzverweis erteilt. Die Untersuchung, ob ein homophobes Motiv vorlag, ist Teil des Verfahrens und läuft weiter. Das Staatsschutzkommissariat ermittelt.

In diesem Jahr war die Polizei Göttingen erstmals auch mit einem Informationsstand (Anlaufstelle LSBTIQ) außerhalb des eigentlichen Straßenfestes im Bereich des Albaniplatzes/Cheltenhamparks vertreten.

Polizei präsent und jederzeit erreichbar

Um allen Teilnehmenden ein sicheres Gefühl zu geben, wurde der diesjährige CSD von der Polizei mit mehr Personal begleitet. Die Planungen für den Einsatz begannen frühzeitig und wurden mit großer Sensibilität durchgeführt. Dabei flossen sowohl die bundesweiten Erkenntnisse als auch die vergangenen Ereignisse in Göttingen in die fortlaufenden Lagebewertungen ein. Letztendlich hatte die Polizei bis zum Veranstaltungstag keine Erkenntnisse über geplante Störungen.

Quelle: Presseportal

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