Die Bundespolizei hat ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage in der Nordsee zwischen den Windparks „EnBW Hohe See“ und „EnBW He Dreiht“ gesichert. Das 20 Meter lange und zwei Meter breite GFK-Flügel stellte ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dar.
Cuxhaven: Windkraftanlage Rotorblatt geborgen

Cuxhaven (ost)
Letzten Freitag informierte die Bundespolizei über ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage zwischen den Windparks „EnBW Hohe See“ und „EnBW He Dreiht“. Die Bergung vor Ort durch eigene Arbeitsschiffe war erfolglos.
Das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN verlegte daraufhin nach Rücksprache mit der zuständigen Wasserstraßenschifffahrtsverwaltung (WSV) zur bekannten Position, um das Rotorblatt zu sichern und den Schiffsverkehr umzuleiten.
Es handelte sich um einen 20 Meter langen und zwei Meter breiten GFK-Flügel einer Windkraftanlage, der im Wasser trieb. Aufgrund seiner Größe und Beschaffenheit stellte er ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dar, da er nur knapp unter der Wasseroberfläche trieb und schwer erkennbar war.
Das Rotorblatt wurde zunächst von einem Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt und dann über die Heckwanne auf das Hauptdeck gezogen. Dort wurde es mehrmals mit einer Säge in Teilstücke zerlegt, um es in voller Länge an Bord zu ziehen.
Die Teile des Rotorblattes wurden am Sonntag in Cuxhaven mit einem Kran an Land gebracht.
Quelle: Presseportal








