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Dachstuhlbrand und Hilfeleistungseinsätze in Geestland

Ein schweres Gewitter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr Geestland. Ein Dachstuhlbrand in Elmlohe verursachte den umfangreichsten Einsatz, bei dem das Wohnhaus unbewohnbar wurde.

Foto: Unsplash

Geestland (ost)

Geestland Stadt. In der Nacht vom 28. Juni 2026 führte ein starkes Gewitter mit Starkregen und teilweise unwetterartigen Böen zu einem erhöhten Einsatzvolumen der Feuerwehr Geestland. Ab 1 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen gerufen. Neben einem Brand im Dachstuhl in Elmlohe mussten umgestürzte Bäume entfernt, vollgelaufene Keller ausgepumpt und Gefahrenstellen gesichert werden.

Der umfangreichste Einsatz war ein Dachstuhlbrand im Mühlenweg in Elmlohe. Nach einem Blitzschlag in ein Einfamilienhaus bemerkten Anwohner gegen 01:20 Uhr Rauch aus dem Dachbereich und alarmierten die Feuerwehr. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dach des Bungalows. Das Dachgeschoss und Teile des Dachstuhls standen bereits teilweise in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen im Gebäude. Aufgrund der Situation erhöhte die Einsatzleitung sofort das Alarmstichwort und alarmierte weitere Kräfte.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Atemschutztrupps im Innen- und Außenangriff. Über eine Drehleiter konnte das Feuer auch von außen bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Dennoch brannte das Dachgeschoss vollständig aus. Das Wohnhaus ist vorübergehend unbewohnbar. Die Bewohner fanden vorübergehend bei Nachbarn Unterschlupf. Es gab keine Verletzten.

Die Löscharbeiten und Aufräumarbeiten dauerten bis 07:30 Uhr. Insgesamt waren etwa 70 Feuerwehrleute aus Geestland sowie Polizei- und Rettungsdienstkräfte im Einsatz beteiligt. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Quelle: Presseportal

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