Schützen Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl! Polizei bietet kostenlose Codierungen in Lüneburg und Lüchow-Dannenberg an. Online-Anmeldung erforderlich.
Dannenberg: Fahrradcodier-Termine 2026

Lüneburg (ost)
Lüneburg/Lüchow-Dannenberg
Sichern Sie Ihr Fahrrad oder Pedelec vor Diebstahl. Die Polizei in der Region bietet jedes Jahr verschiedene Termine an. Schützen Sie Ihr Eigentum und machen Sie Ihre Zweiräder für Diebe “unattraktiv”.
Hintergrund:
Steigende Temperaturen und Sonnenschein bringen viele Menschen im Frühling wieder dazu, ihre Fahrräder zu benutzen. Gerade in Zeiten des Klimawandels und steigender Kraftstoffpreise sind Fahrräder und Pedelecs in den Städten und Landkreisen in Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen beliebte Fortbewegungsmittel. Trotz rückläufiger Fallzahlen sind Fahrräder und hochwertige Pedelecs nicht nur bei Diebstählen “heiß” begehrt! “Sorgen Sie vor und schützen Sie Ihr Fahrrad oder auch das Pedelec vor Diebstahl”, appelliert die Polizei. Im Fokus von Einzeltäterinnen und Einzeltätern sowie von überregionalen kriminellen Hehlerbanden stehen weiterhin Fahrräder, hochwertige Pedelecs sowie E-Scooter als Diebesgut. Seit Jahren und aufgrund des veränderten Mobilitätsverhaltens werden Fahrräder häufig als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln genutzt. Der steigende Anteil hochwertiger Räder (wie E-Bikes und Pedelecs) macht sich dabei genauso bemerkbar wie die Preissteigerungen bei Fahrradteilen. Durch die beiden Pandemiejahre gedämpft, verzeichnet die Polizei seit Jahren einen deutlichen Anstieg der Diebstahlszahlen in allen drei Landkreisen. Im Jahr 2023 konnte dieser Anstieg erstmals gestoppt werden. Dies zeigen auch die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Die Zahlen sanken um 1,34 Prozent (-23 Taten) auf 1.698. Auch im Jahr 2024 gab es einen Rückgang der Diebstähle. Diese beliefen sich auf 1.476 und waren damit mehr als 13,00 Prozent niedriger als im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 registrierte die PKS in den Landkreisen Lüneburg (737), Lüchow-Dannenberg (66) und Uelzen (204) insgesamt 1.007 Fahrraddiebstähle. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang von 31,78 Prozent. Hier zahlt sich auch die umfangreiche Präventionsarbeit und die Fahrradcodierungen der vergangenen Jahre aus.
Die Polizei verstärkt weiterhin ihre Arbeit mit gezielten Ermittlungen und weiteren Maßnahmen. Entscheidend ist jedoch auch eine erfolgreiche Prävention, insbesondere durch eigene Maßnahmen zur Fahrradsicherung. Auch weil nur vereinzelt polizeilich codierte Fahrräder gestohlen werden, wirbt die Polizei weiterhin für die geplanten kostenlosen Fahrradcodierungen auch im Jahr 2026. Für den Beginn der Radsaison ist nicht nur ein straßentaugliches Fahrrad wichtig, sondern auch der richtige Diebstahlschutz. Schon einfache Maßnahmen können helfen. Die Polizei gibt folgende Tipps: Erste Wahl: Ein robustes Fahrradschloss und gegebenenfalls ein Tracker Um das Fahrrad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen, sind massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit geprüfter Qualität erforderlich. Sie sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand wie einem Fahrradständer anzuschließen. Nur das Blockieren des Vorder- und Hinterrads reicht nicht aus, um Diebe abzuhalten, da die Räder leicht weggetragen oder verladen werden können. Dies gilt insbesondere auch für Pedelecs und E-Bikes. Darüber hinaus ist es wichtig, den Akku sowie andere wertvolle Zubehörteile von Elektrorädern mit einem guten Schloss zu sichern, da die werkseitigen Schlösser in der Regel nicht ausreichend schützen. Die Räder sollten auch in Kellern oder Garagen entsprechend gesichert sein, da auch verschlossene Räume Kriminelle nicht aufhalten. Zusätzlich kann ein GPS-Tracker am Fahrrad angebracht werden, der den aktuellen Standort des Rades kontinuierlich übermittelt. Wenn das abgestellte Rad bewegt wird, sendet der Tracker per SMS einen Alarm an das Mobiltelefon des Eigentümers oder der Eigentümerin. In der Vergangenheit konnten gestohlene Fahrräder auf diese Weise lokalisiert und den rechtmäßigen Besitzern übergeben werden. Fahrraddaten im Fahrradpass festhalten Außerdem sollten alle Fahrraddaten, die für die Identifizierung wichtig sind (z. B. die Rahmen- oder Codenummer), in einem Fahrradpass notiert werden. Dies hilft der Polizei, die rechtmäßigen Besitzer gestohlener Räder zu finden. Viele Fahrradläden stellen beim Kauf eines Fahrrads einen Fahrradpass mit der individuellen Rahmennummer aus. Als Käufer sollten Sie gezielt danach fragen. Den vollständig ausgefüllten Pass mit einem Foto des Fahrrads sollten Sie sicher zu Hause aufbewahren. Fahrräder individuell kennzeichnen Um ein wiedergefundenes Fahrrad eindeutig dem rechtmäßigen Besitzer zuordnen zu können, muss das Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, z. B. durch eine individuelle Rahmennummer oder eine andere individuelle Kennzeichnung. Bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern ist bereits eine Rahmennummer eingeschlagen, graviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden. Durch die Fahrradcodierung kann die Polizei die Adresse des Eigentümers herausfinden. Die Codierung erleichtert der Polizei die Aufklärung von Fahrraddiebstählen; aber ein weiterer wichtiger Aspekt der Codierung ist der präventive Gedanke, denn ein codiertes Fahrrad schreckt Diebe fast immer sichtbar ab. Die Codieraktionen der Polizei sind kostenlose Serviceleistungen. Neben Fahrrädern codieren wir natürlich auch E-Bikes, Pedelecs und Fahrradanhänger. Für die Codierung oder Registrierung bringen Sie bitte neben den Fahrrädern einen Eigentumsnachweis und einen Ausweis mit!
Codier-Termine der Polizei 2026:
Lüneburg
Freitag, 28.08.2026 – 13:00 – 17:00 Uhr – Hof der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Auf der Hude 1, 21339 Lüneburg Wichtig! – Online-Anmeldung unter: https://terminplaner6.dfn.de/b/2267863fbadc63b9bd5c783df892694f-1822798
Samstag, 29.08.2026 – 09:00 – 13:00 Uhr – Hof der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Auf der Hude 1, 21339 Lüneburg Wichtig! – Online-Anmeldung unter: https://terminplaner6.dfn.de/b/8101f7e5cd9c3f9fea7cd4488dc38b9e-1822823
Mittwoch, 16.09.2026 – 10:00 – 14:00 Uhr – Hof der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Auf der Hude 1, 21339 Lüneburg Wichtig! – Online-Anmeldung unter: https://terminplaner6.dfn.de/b/7db64b45a89f45f35ef93c91f2d13bbb-1822858
Donnerstag, 17.09.2026 – 13:00 – 17:00 Uhr – Hof der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Auf der Hude 1, 21339 Lüneburg Wichtig! – Online-Anmeldung unter: https://terminplaner6.dfn.de/b/89c08e5e7de4c150384632f380215c65-1826233
Dienstag, 25.08.2026 – 10:00 – 14:00 Uhr – Polizei Neuhaus, Amt Neuhaus, Am Markt 4, 29456 Neuhaus
Lüchow-Dannenberg
Montag, 24.08.2026 – 10:00 – 14:00 Uhr – Polizei Dannenberg, Am Markt 6, 29451 Dannenberg
Samstag 05.09.2026 – 10:00 – 17:00 Uhr – Schützenplatz Lüchow, Tannenbergstraße 1, 29439 Lüchow (im Rahmen der EJZ-Mobilitätsmesse)
Für die Termine in Lüchow, Dannenberg und Neuhaus sind keine Anmeldungen erforderlich!
Über die WhatsApp-Kanäle “Polizei Lüneburg”, “Polizei Lüchow-Dannenberg” und “Polizei Uelzen” werden neue Informationen oder Änderungen bezüglich der Fahrradcodierung kommuniziert. Zudem sind alle Codier-Termine auf der Internetseite der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen veröffentlicht und werden kontinuierlich aktualisiert.
https://www.pd-lg.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_lueneburg_luechow_dannenberg_uelzen/
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 im Jahr 2022 auf 3.613 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 2.770 im Jahr 2022 und 2.814 im Jahr 2023 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 972 im Jahr 2022 auf 1.116 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.204 | 30.208 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.322 | 3.613 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.770 | 2.814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.511 | 2.583 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 259 | 231 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 972 | 1.116 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








