Beamte entdecken Verkehrsstraftaten: Ein Fahrer berauscht, zwei ohne Führerschein unterwegs.
Dannenbüttel: Verkehrskontrollen in Gifhorn

LK Gifhorn (ost)
Während des gestrigen Montags wurden bei drei Verkehrskontrollen von Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn mehrere Verkehrsstraftaten festgestellt.
Spät am Abend waren vier Beamte der Polizei Gifhorn damit beschäftigt, eine Geschwindigkeitskontrolle auf einem Parkplatz gegenüber dem Isetal-Hotel an der Bundesstraße 188 aufzubauen. Ein dunkler Mercedes-Benz passierte die Kontrollstelle mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit. Zwei Beamte verfolgten das Fahrzeug und stellten fest, dass der Fahrer mehrmals auf die Gegenfahrbahn geriet und innerorts mit bis zu 100 km/h unterwegs war. Das Fahrzeug wurde schließlich am Ortsausgang von Dannenbüttel gestoppt, nachdem die Beamten Anhaltezeichen gegeben hatten.
Bei der Kontrolle des 23-jährigen Fahrers ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel; ein Schnelltest bestätigte diesen Verdacht. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.
Zusätzlich wurden am Nachmittag und frühen Abend zwei weitere Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt. Um 14:50 Uhr überprüften Beamte der Polizei Wittingen einen 45-jährigen Fahrer in Wittingen, der keinen Führerschein vorzeigen konnte. Das Gleiche galt für eine 22-Jährige, die um 18:30 Uhr in Meinersen von Beamten der Polizei Meinersen kontrolliert wurde. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.665 aus, also 0,79%. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








